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Am 14.7.2020 wurde die Schulleiterin Frau OStDin Gertrud Reichert-Brod während eines Festakts in der Aula verabschiedet.

In der ersten Rede ging der Ministerialbeauftragte für die Gymnasien in Mittelfranken, Herr Ltd. OStD Martin Rohde, auf die vorrangige Aufgabe der ersten externen Evaluation zum Amtsantritt vor 10 Jahren ein, welche eine Konsolidierung bestehender Strukturen am Emmy-Noether-Gymnasium vorsah. Dass Frau Reichert-Brod diese Aufgabe nicht nur vollends erfüllte, sondern sehr visionär die Fortentwicklung des Gymnasiums im Blick hatte, betonte er dabei besonders. Weit vor dem LehrplanPLUS seien in der Amtszeit der scheidenden Schulleiterin Konzepte wohl durchdacht, zügig erarbeitet und auch erfolgreich angewandt worden. In Gertrud Reichert-Brods Dienstzeit fiel u.a. der frühzeitige Ausbau des Offenen Ganztagsgymnasiums und eines individuellen Intensivierungskonzept in Modulsystemen, die Entwicklung zur Medienreferenzschule, die kollegiale Unterrichtshospitation, die Erneuerung der digitalen Infrastruktur und die erfolgreiche Bewerbung zur „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“.Auch das Projekt „Trommelpower“, die Einführung der „Lehr:Werkstatt“ und die Etablierung als Modellschule für das Medienprojekt „lernreich 2.0 – Üben und Feedback digital“  sind wegweisend gewesen. Er bescheinigte ihr daher, ihrem Nachfolger, Herrn StD Dr. Thomas Krapf, ein sehr gut bestelltes Haus zu hinterlassen. Mit den besten Wünschen überreichte Herr Rohde zum Abschluss im Namen des Kultusministers die Urkunde zur Versetzung in den Ruhestand nach dem Bayerischen Beamtengesetz.

Der Vertreter der Stadt Erlangen, Herr Joachim Jarosch, dankte in seinem Grußwort für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit in allen Belangen mit der Stadt Erlangen als Sachaufwandsträger. Besonders die Aktion Stadtbaum sei hier hervorzuheben, die das Emmy deutlich grüner auf den Pausenhofflächen machte.

Herr OStD Norbert Schell sprach in seiner Funktion als Vorsitzender der Direktorenvereinigung der Schulleiter/innen in Mittelfranken. Er hob neben den notwendigen dienstlichen Gesprächen v.a. die persönliche Ebene hervor, die Frau Reichert-Brod für ihn zu einer sehr geschätzten und oft kontaktierten Kollegin unter den Gymnasialdirektoren machte.

Auch die Schülerinnen Sevval Yümsek und Tramy Tran dankten als Schülersprecherinnen für das stets offene Ohr für die Schülerschaft sowie für die SMV mit ihren Anliegen. Auf den SMV-Fahrten wurde nach der Planung des Schuljahres die Diskussion der Ideen mit Frau Reichert-Brod am Abend zu einem festen und produktiven Programmpunkt. Die gute Zusammenarbeit zwischen Schülersprechern und Schulleitung spiegelte sich im reibungslosen Ablauf der SMV-Aktionen des laufenden Schuljahres stets wider.

Dass dem Ende eines Lebensabschnitts eine Zwischenzeit vorangeht, betonte OStRin Michaela Spörl vom örtlichen Personalrat. Sie verwies mit einem Zitat des englischen Schriftstellers John Winslow Irving auf diese Zwischenzeit, die Übergänge ermöglicht, das Alte gedanklich abschließen und das Neue beginnen lässt. Der Personalrat habe so manchen Entscheidungen und Vorgehensweisen oft nicht locker gelassen und man habe beharrlich miteinander gerungen.

Die Vorsitzende des Elternbeirats, Sabine Gleixner-Moore, dankte sehr herzlich für die konstruktive Zusammenarbeit in den letzten Jahren, die von gegenseitigem Respekt und Achtung geprägt war. Das Ziel, gemeinsam zum Wohle der Schülerinnen und Schüler zu handeln, wurde auch bei kontroversen Themen nie außer Acht gelassen.

Die ständige Stellvertreterin, StDin Walburga Reuß, begann ihre Abschiedsrede mit den Gemeinsamkeiten, die sie und Frau Reichert-Brod zu Beginn ihrer gemeinsamen Dienstzeit in der Schulleitung feststellen. Neben dem gleichen Weg zum Gymnasium über eine Mädchenrealschule, verband sie dir nur geringfügig zeitversetzte Ablegung des Abiturs am selben Gymnasium in Würzburg als Ausgangspunkt ihrer späteren Karrieren. Pragmatismus, Loyalität und die nüchterne Betrachtung der Sachverhalte in der Ausübung des Dienstes seien Kennzeichen beider gewesen, die sie miteinander auch vertrauensvoll verband.

Die Mitglieder der Erweiterten Schulleitung überraschten gegen Ende des Festakts mit einem amüsanten theatralischen Beitrag in Anlehnung an Goethes „Faust“. StDin Andrea Hager und StDin Antonie Walther rezitierten in schneller Wechselrede auf der Bühne eine abgewandelte Form des Prologs im Himmel, der einige private Seiten, aber auch pädagogische und schulorganisatorische Fähigkeiten betonte.

Zum Abschluss der Veranstaltung dankte die Verabschiedete selbst allen Weggefährten inner- und außerhalb der Schule herzlich. Neben den bereits erwähnten schulischen und außerschulischen Gremien betonte sie besonders die Zusammenarbeit mit den Hausverwaltern, dem Sekretariat, dem Kollegium, der Schülerschaft und der erweiterten Schulleitung. Ihrem Nachfolger, Herrn Dr. Thomas Krapf, wünschte sie einen guten Anfang im neuen Schuljahr.

Das „Cloverleaftrio“ mit dem Musiklehrer StR Max Link rahmte die Veranstaltung mit leichten und beschwingten Jazz-Stücken musikalisch ein.

StR Söllner

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