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„Deutsch-deutsche Geschichte erleben“. Das war das Ziel des Besuches der 10. Klassen im oberfränkischen Dorf Mödlareuth am 10. Mai. Mödlareuth oder auch als „Little Berlin“ bei den amerikanischen Besatzungsmächten bekannt, war 37 Jahre lang durch die deutsch-deutsche Grenze geteilt. Diese bewegte Geschichte wollten wir näher erfahren und begaben uns auf den Weg dorthin, um tiefer in die Materie der „deutschen Teilung“ einzutauchen.

Nach der Ankunft besuchten wir die Museumseinrichtungen und erhielten in einem Film einen ersten Eindruck von der bewegten Geschichte des Dorfs. Nach einem Vortrag über das Leben im geteilten Mödlareuth besuchten wir draußen einen wiederhergestellten Teil des Grenzabschnitts. Dort erzählte uns dann unser Führer etwas über die einzige in Mödlareuth gelungene Flucht nach Westdeutschland. Außerdem zeigte er uns die Grenze, welche mit absurd hohem Aufwand zu einem nahezu unüberwindbaren und tödlichen Hindernis wurde. So kamen Minen, Selbstschussanlagen, Hundertschaften der Grenzpolizei und etliche Hundestaffeln zum Einsatz. Nach der begleiteten Führung konnten wir unseren weiteren Wissendurst durch einen Rundgang über das weitläufige Museumsgelände und das Ausfüllen eines Quizes stillen. Alles im Allem war der Besuch des Dorfes sehr interessant und informativ, um etwas über die deutsche Teilung im kleinen Raum zu erfahren.

Johannes Ott, 10a
StR Söllner

 

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