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Stolz und souverän konnten die Ensembles des Emmy die Früchte der vorangegangenen Probenphase auf Burg Hoheneck präsentieren. Die Band ENerGy (Leitung: StR Link) begann mit einem Klassiker: „Moonlightshadow“ von Mike Oldfield. Doch irgendetwas klingt anders als sonst? Herr Link eilt sehr geistesgegenwärtig auf die Bühne und stimmt den E-Bass bei laufendem Betrieb einen Halbton höher. Ja, jetzt passt es! Überzeugen konnten Anna Rauschert (Vocals), Nils Dettmann (Gitarre), David Barocha (E-Bass), Nikolas Pavlovic (Keyboard) und Tobias Hummel (Schlagzeug) – alle in der 10.Klasse – auch mit den folgenden Songs wie „Drops of Jupiter“ und „Summer of 69“ und einem wunderbar stimmungsvollen „Ironic“. Langer Applaus war ihnen sicher!

Das Instrumental-Ensemble (Leitung: StR Link) wählte für den ersten Programmblock Werke des eher klassischen Repertoires, so erklangen George Bizets „Carmen“ und Wolfgang Amadeus Mozarts „Der Vogelfänger bin ich ja“ aus der „Zauberflöte“. Im zweiten Teil folgte eine Referenz an die Comedian Harmonists. Beherzt widmeten sich die Instrumentalisten den teilweise hohen Anforderungen. Zuweilen drohte die Schar auseinanderzudriften, wurde aber von Herrn Link mit präzisem Dirigat wieder eingefangen.

In poppigen Arrangements von ABBAs „Mamma Mia“ bis Ed Sheerans „Shape of you“ (Dank an die Begleitung!) konnte das sauber agierende Vokal-Ensemble (Leitung: OStRin Schellong) sein Niveau zeigen. Nur bei „This is me“ aus „The greatest Showman“ waren sich wohl die Chormitglieder nicht mehr so ganz einig, welches der insgesamt sechzehn „Ohohohs“ sie singen sollten. Kurz wurde beim Gesang geschmunzelt, doch der Schluss gelang dann wieder unisono.

Die BigBand, traditionell der Höhepunkt des Abends, hatte ein anspruchsvolles Programm vorbereitet. Ihr Repertoire reichte von „Summer Holiday“, „Soul Man“ über „Pippi Langstrumpf“ bis zu „Satisfaction“. Zusammenspiel, Genauigkeit und Stilistik waren durch die vorherige Fahrt nach Burg Hoheneck deutlich gesteigert. Ein zwischendurch fallender Notenständer wurde professionell aufgefangen. Der donnernde Applaus forderte noch eine Zugabe.

Die Aula war erfreulich gut besucht und die Schulleitung dankte den Musiklehrern mit farbenfroh leuchtenden Frühlingssträußen.

Doch der Dank gilt vor allem den Schülerinnen und Schüler für ihren Einsatz bei den Proben! Besonders hervorgehoben seien hier die Musikerinnen und Musiker  der Q12, deren Abitur ja nun unmittelbar bevorsteht. Vielen Dank auch allen Kolleginnen und Kollegen für ihr Verständnis und Herrn Link für die Organisation der Probenfahrt.

Susanne Schellong, OStRin

 

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