Weimarfahrt der Q12

Am 12. Und 13. Februar fand für die gesamte 12. Jahrgangsstufe inklusive der Deutschlehrer Frau Popp, Herr Söllner und Herr Häfner sowie der Oberstufenkoordinatorin Frau Holzer die Fahrt nach Weimar statt. Im Zentrum der Fahrt stand die Vertiefung der Weimarer Klassik, und dementsprechend waren auch die Stationen der Kurse gewählt.

Somit besuchten die Kurse jeweils das Goethe-Nationalmuseum, Goethes Wohnhaus und Schillers Wohnhaus sowie die daran anknüpfende Ausstellung zu Goethes „Faust“, bevor abends ein gemeinsamer Besuch im Theater anstand, um eine Inszenierung von Goethes Lebenswerk zu sehen.

Nachdem nun die Stufe mit dem Bus in Weimar ankam, stand direkt Programm an der Tagesordnung, und als erster Programmpunkt stand für Herr Häfners Kurs ein Besuch im Goethe-Nationalmuseum, in Form einer Führung durch einen Tourguide an. Dabei erfuhren die Schüler einiges über das Leben Goethes und wie ihn dieses bei seinem Lebenswerk prägte. Durch die vereinzelt gute Laune der Schüler und vor allem der des Tourguides sorgte dieser Besuch auch für spannende Fragen, interessantes Wissen und natürlich auch den ein oder anderen Lacher. Direkt an das Nationalmuseum grenzt Goethes Wohnhaus, wo sich die Schüler anschließend hinbegaben. Hierbei konnten die Schüler sich selbständig mit Hilfe von Audioguides durch die Räume bewegen und falls dennoch Fragen aufkamen, war das Personal stets zur Hilfe. Dies bot einen guten Einblick in Goethes Privatleben, was bei einigen Schülern viele Fragen, etwa wie über seine Umfassende Mineralsammlung, aufwarf.

Nach anschließender Mittagspause besuchte der Kurs nun Schillers Wohnhaus, und die daran angrenzende Ausstellung zu Goethes „Faust“. Dabei konnte man selbst auch aktiv werden und etwa eigene Zitate bilden oder sich bekannte Zitate aus den Werken anschauen. Da Faust auch vorher im Unterricht bei der gesamten Stufe besprochen wurde, war dies der ideale Ort, um einige Diskussionen über die teils doch vielschichtige oder auch problematische Handlung zu führen.  

Als dieser Programmpunkt nun auch erledigt wurde, hatten die Schüler bis abends Zeit selbstständig Weimar zu erkunden, bevor ein Besuch im Theater anstand. Hierbei sollte eine Inszenierung und gekürzte Version von Faust aufgeführt werden. Alles in einem kam das Stück bei der Stufe gut an, wobei bei einer solchen Inszenierung und vor allem bei einem solchen Stück es schwierig ist, alle Geschmäcker zu treffen. Damit neigte sich der Tag dem Ende zu und es ging ins Hotel, um sich zu erholen, für den am nächsten Tag anstehende Besuch in der Gedenkstätte Buchenwald.

Jan Rösch, Q12 

Unser zweiter Tag begann mit einem Frühstück von sieben Uhr dreißig bis acht Uhr. Dann trafen wir uns draußen und stiegen in den Bus. Wir fuhren zur KZ-Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar. Als wir ankamen, bekamen wir Audioguides, mit denen wir uns selbstständig über die verschiedenen Orte und Ausstellungen informieren konnten. Wir besichtigten das Museum und verschiedene Bereiche der Gedenkstätte an. Es gab viele Informationstafeln, Fotos und Gegenstände aus der Zeit des Konzentrationslagers. Wir sahen uns auch einen Film an, der die Geschichte des Lagers und die Schicksale der Menschen erklärte, die dort inhaftiert waren. Der Besuch war für viele von uns sehr eindrucksvoll. Vor Ort bekommt man einen viel stärkeren Eindruck davon, was dort passiert ist. Durch die Audioguides und die Ausstellungen konnten wir uns ein besseres Bild von der Geschichte machen. Wir verstanden, wie wichtig es ist, sich an solche Ereignisse zu erinnern. Nach der Besichtigung gingen wir wieder zurück zum Bus und fuhren nach Hause.

Julius Beulcke, Q12