Deutsch

Lehrplan

  • Den aktuellen Lehrplan für das Fach Deutsch an den Gymnasien in Bayern finden Sie HIER.
  • Schwerpunktsetzungen im Fach Deutsch gibt es HIER.

Grundwissen und Kompetenzen

  • Grundlegende Kompetenzen für die Jahrgangsstufen des LehrplanPLUS (G9) finden Sie HIER.
  • Grundwissen und Kompetenzorienterung (G8) finden Sie HIER.

Unser Fachprofil

Im Mittelpunkt des Faches Deutsch steht ein unabdingbares Zeichen des Menschseins: die Sprache. Sprache ist und bleibt das zentrale Mittel der Verständigung in unserer Lebenswelt. Das Beherrschen von Sprache in Wort und Schrift ermöglicht Selbstbestimmung, Welterschließung, Toleranz und Teilhabe am kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Geschehen der Zeit.

Zitiert nach LP Deutsch an Gymnasien, Selbstverständnis des Faches

Der Lehrplan für das Fach Deutsch unterstreicht in eindringlichen Worten die Bedeutung des Faches über die reine Vermittlung von Wissen hinaus und betont seine Wichtigkeit auch für alle Bereiche der gymnasialen Bildung.

Am Emmy-Noether-Gymnasium stellt sich eine engagierte Fachschaft diesen Herausforderungen. Die Leseförderung hat einen großen Stellenwert und wird durch Lesekisten, Vorlesestunden/-abende, den jährlich in den 6. Klassen stattfindenden Vorlesewettbewerb und mit vielen Aktionen rund ums Lesen umgesetzt. Die Schulbibliothek bietet breiten Lesestoff für unterschiedliche Themen und darüber hinaus ist sie ein gemütlicher Raum zum Lesen und Schmökern.

Zum literarischen Leben am Emmy gehören ebenso der Besuch von Theaterstücken und die Heranführung an die Verfilmung literarischer Werke durch Kinobesuche.

Die Freude am kreativen Umgang mit Sprache zeigen die P-Seminare „Poetry-Slam“, bei deren Abschlusspräsentationen die Schüler ihre Texte präsentieren und damit das Publikum begeistern.

Das Schreibprogramm der Schule bereitet die Schülerinnen und Schüler systematisch auf das Abitur vor und setzt von Anfang an auf die Vermittlung von Kompetenzen, die für die Bewältigung der unterschiedlichen Anforderungen unabdingbar sind.

Fachschaftsleitung: StD Bernd Michaeli, OStRin Michaela Spörl

Es wurde wieder vorgelesen! – Vorlesewettbewerb (Stadtentscheid) 2022

In diesem Schuljahr fand nach einer „Coronapause“ der Stadtentscheid des Vorlesewettbewerbs 2022, an dem Sechstklässler aus acht Erlanger Schulen teilnahmen, wieder am Emmy statt, wenn auch noch in einer der Situation angepassten Form.

So durften die Schülerinnen und Schüler ihre Lesekunst leider nicht live vor einem Publikum präsentieren, stattdessen waren sie aufgefordert, den von ihnen selbst ausgewählten und gelesenen Text in einem Videobeitrag vorzustellen. Die Beiträge wurden dann hochgeladen und am 21. Februar 2022 der aus vier Mitgliedern bestehenden Jury vorgespielt.

Da unter diesen Bedingungen auf einen Fremdtext verzichtet werden musste, basierte die Entscheidung auf der Interpretation des selbstgewählten Textes. Für die Jurymitglieder Claudia Knabe (Grundschule Eltersdorf), Katharina Jungnitz (Buchhandlung Witthuhn Uttenreuth), Götz Nowak (Elternbeirat) und Angelika Brennecke (ehemalige Lehrkraft am Emmy), war es trotz alledem eine spannende Aufgabe, aus den interessanten und durchweg guten Vorträgen aus verschiedenen Jugendbüchern den einen zu bestimmen, der den Vorleser/ die Vorleserin dann in die nächste Runde, zum Bezirksentscheid, weiterbringen würde.

Nach ausgiebiger Beratung fiel die Entscheidung dann zugunsten von Annabella Rathke aus dem Ohm-Gymnasium, die aus dem Roman „Die Zuckermeister: Der magische Pakt“ von Tanja Voosen mit guter Lesetechnik und viel Elan vorlas und die Jury überzeugen konnte. Die Siegerin sowie alle anderen Teilnehmer erhielten ihre Urkunden und Buchpreise auf dem Postweg.

Wir danken unserer Jury für ihren Einsatz und den Kindern für ihre tollen Beiträge!

Esther Hinterstein, StRin

Lesung mit Anke Bär (Januar 2022)

Seit Langem war diese Lesung in Kooperation mit der Stadtbücherei Erlangen geplant und am 25.1.2022 konnte nun endlich Frau Bär in der Schule aus ihrem Buch „Kirschendiebe“ für die 5. Klassen vorlesen. Dabei stellte sie den Schülerinnen und Schülern ihre Hauptfigur Lotte vor, ein 11-jähriges Mädchen, dass in der Nachkriegszeit aufwächst. Sie gewährte dabei den Schülern einen tollen Einblick, wie das Lebend eines Kindes so kurz nach dem Krieg aussah. Die Schüler konnten Vergleiche ziehen, was sich zu ihrer eigenen Jugend verändert hat und stellten fest, dass die Kinder damals mit viel weniger auskommen mussten, als sie das heute müssen. Besonders eindrucksvoll war, dass Anke Bär ihre Erzählungen mit ihren eigenen Bildern veranschaulichen konnte, denn sie ist neben ihrem Autorendasein auch Illustratorin. Ihr Wissen über die Zeit hat sie aus Interviews mit Menschen, die zur Nachkriegszeit Kind waren. Ihre eigene Mutter hat ihr dabei viele Ideen gegeben.

Anke Bär ist in Erlangen aufgewachsen und zur Schule gegangen und wohnt nun mit ihrer Familie in Bremen.

Ein ganz herzlicher Dank geht an Frau Keßler von der Stadtbücherei, die den Kontakt hergestellt hat und für die Finanzierung der Lesung gesorgt hat.

OStRin Michaela Spörl

„Mir hat die Lesung sehr gut gefallen, weil ich finde, dass sie sehr gut vorgelesen hat.“

„Ich fand die Lesung sehr interessant, weil man viel gelernt hat, wie es früher war. Auch toll war zu erfahren, über was sich die Kinder früher gefreut haben.“

„Ich habe viel darüber gelernt, wie ein Autor arbeitet und dass es 2-3 Jahre dauern kann, bis ein Buch fertig ist.“

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Heinrich Heine: Belsatzar – Ein Balladenprojekt im Distanzunterricht (Frühjahr 2021)

Eine Ballade verstehen und vortragen! So lautet die Überschrift in unserem Deutschbuch.

Wie geht das im Distanzunterricht?

Schauen Sie sich dazu einige Beispiel von der Klasse 7c an!

Dem Einfallsreichtum waren keine Grenzen gesetzt. Distanzen wurden überwunden!

Sollte kein Ton zu hören sein, so wurde das Gedicht während einer Videokonferenz persönlich vorgetragen.

OStRin Birgit Hartmann, Deutschlehrkraft der Klasse 7c

Emmy liest – Eine Leseaktion zum Welttag des Buches (Frühjahr 2020)

 

Begeisterung bei den Lesern

Die ganze Schulfamilie liest. Das war die Idee, die hinter der Leseaktion stand. Also waren Schüler, Eltern und Lehrer aufgerufen, von Januar bis April 2020 zu den Büchern zu greifen und zu lesen.

Unzählige Lesezettel sind eingegangen als „Beweis“, dass ein Buch gelesen wurde. Und das Ergebnis? 534 Bücher oder 206.636 Seiten hat die gesamte Schulfamilie gelesen. Ein wirklich respektables Ergebnis! Der Lesefortschritt der einzelnen Klassen wurde als Bücherstapel auf den Regalen in der Bibliothek sichtbar. Ein schwarzes Buch bedeutete 5 gelesene Bücher, ein grünes 20 und ein rotes 50.

Mit Hilfe der Bücherkisten aus der Stadtbücherei musste keinem der Lesestoff ausgehen.

Wie zu erwarten war, haben die Jüngeren mehr gelesen als die Älteren, die Lehrer mehr als die Eltern. Aber egal, sicherlich ist viel mehr gelesen worden, als letztlich an Lesezetteln abgegeben wurde. Und die Aktion sollte Anreiz sein, das – gemeinsame – Lesen mal wieder zu genießen.

Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben!

OStRin Michaela Spörl

Besuch einer Journalistin im P-Seminar „Schülerzeitung“ (30.1.2020)

Am 30.01.2020 besuchte uns, das P-Seminar „Schülerzeitung“, die Journalistin Melanie Brandl. In entspannter Atmosphäre erzählte sie, wie sie zu ihrem Beruf kam, welchen Schwierigkeiten sie ausgesetzt ist und welche Vorteile man bei dieser Tätigkeit genießt.

Es war insgesamt ein sehr unterhaltsames und lockeres Gespräch. So berichtete sie uns beispielsweise auf die Frage nach peinlichen Erlebnissen in ihrem Job von einem Ereignis, als sie auf dem Balkon des FC Bayern München zur Pokalfeier eingeladen war, um davon zu berichten. Auf Anweisung ihres Arbeitgebers, der ein schwarz-gelbes Logo hatte, musste sie eine schwarz-gelbe Jacke (also in den Farben von Borussia Dortmund) tragen und wurde deshalb kurzerhand von allen Zuschauern ausgebuht.

Im Allgemeinen wurde in unserem Gespräch deutlich, dass man heutzutage als Journalist meist freiberuflich arbeitet und nur selten eine Festanstellung bekommt. Daher ist man auf Beziehungen angewiesen, die man sich mit der Zeit aufbauen muss, um wiederkehrend neue Aufträge zu bekommen. Viele verschiedene Kontakte sind auch wichtig, um immer wieder passende Interviewpartner für notwendige Recherchen zu finden. Was Frau Brandl betonte, war aber auch, dass der Beruf eines Journalisten sehr vielfältig und interessant ist. Sie erklärte uns die unterschiedlichen möglichen Ausbildungswege wie die Journalistenschule, die kein Abitur voraussetzt oder ein Journalismusstudium an einer Hochschule. Sie hob hervor, dass es verschiedenste Einsatzmöglichkeiten für Journalisten gibt, z.B. bei einer Tageszeitung, einem Radio- oder Fernsehsender. Da sie selbst bereits viele Arbeitgeber hatte und ganz unterschiedliche Erfahrungen sammeln konnte, vermochte sie uns viele wertvolle Informationen zu geben und unsere Fragen kompetent zu beantworten.

Wir waren sehr froh über diese Möglichkeit, einer echten Journalistin Fragen stellen zu können. Zudem freuten wir uns sehr über den Input und die Inspirationen, die uns Frau Brandl in Bezug auf unsere Schülerzeitung mitgab. Wir bedanken uns ganz herzlich bei ihr für ihren Besuch.

Franca Eberlein, Q11

Esther Hinterstein, OStRin

Impressionen aus dem Fach Deutsch an unserer Schule

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