Unser Fachprofil
Im Mittelpunkt des Faches Deutsch steht ein unabdingbares Zeichen des Menschseins: die Sprache. Sprache ist und bleibt das zentrale Mittel der Verständigung in unserer Lebenswelt. Das Beherrschen von Sprache in Wort und Schrift ermöglicht Selbstbestimmung, Welterschließung, Toleranz und Teilhabe am kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Geschehen der Zeit.
Zitiert nach LP Deutsch an Gymnasien, Selbstverständnis des Faches
Der Lehrplan für das Fach Deutsch unterstreicht in eindringlichen Worten die Bedeutung des Faches über die reine Vermittlung von Wissen hinaus und betont seine Wichtigkeit auch für alle Bereiche der gymnasialen Bildung.
Am Emmy-Noether-Gymnasium stellt sich eine engagierte Fachschaft diesen Herausforderungen. Die Leseförderung hat einen großen Stellenwert und wird durch Lesekisten, Vorlesestunden/-abende, den jährlich in den 6. Klassen stattfindenden Vorlesewettbewerb und mit vielen Aktionen rund ums Lesen umgesetzt. Die Schulbibliothek bietet breiten Lesestoff für unterschiedliche Themen und darüber hinaus ist sie ein gemütlicher Raum zum Lesen und Schmökern.
Zum literarischen Leben am Emmy gehören ebenso der Besuch von Theaterstücken und die Heranführung an die Verfilmung literarischer Werke durch Kinobesuche.
Die Freude am kreativen Umgang mit Sprache zeigen die P-Seminare „Poetry-Slam“, bei deren Abschlusspräsentationen die Schüler ihre Texte präsentieren und damit das Publikum begeistern.
Das Schreibprogramm der Schule bereitet die Schülerinnen und Schüler systematisch auf das Abitur vor und setzt von Anfang an auf die Vermittlung von Kompetenzen, die für die Bewältigung der unterschiedlichen Anforderungen unabdingbar sind.
Fachschaftsleitung: OStRin Michaela Spörl
„22 Bahnen“ im Ohr: Wenn Deutschunterricht zum Podcast-Studio wird
Klassische Referate waren gestern. Die 10. Klasse hat Caroline Wahls Bestseller „22 Bahnen“ nicht nur gelesen, sondern in elf vielseitige Podcasts verwandelt.
Die Aufgabe: Die komplexe Story um Tilda, ihre alkoholkranke Mutter und die kleine Schwester Ida hörbar machen. Das Ergebnis? Professionelle Audio-Projekte statt trockener Theorie. Die Teams diskutierten über psychologische Phänomene wie Parentifizierung und Hypervigilanz mit einer Tiefe, die beeindruckt.
Hier sind drei Highlights aus dem Projekt:
- „Zip and Read“: Das fiktive Autoren-Interview: Vera, Jana S. und Eleonora lassen die Autorin Caroline Wahl selbst zu Wort kommen. Ein atmosphärischer Check darüber, wie Tilda zwischen Schwimmbad-Bahnen und Haushalts-Chaos ihre eigene Identität bewahrt. (Vera, Jana S. & Eleonora)
- „Hinter den Seiten“: Psychologische Analyse: Young Carers & Verantwortung: Valentin und Alexander L. liefern eine fundierte Analyse von Tildas Psyche. Wer übernimmt die Verantwortung, wenn Eltern ausfallen? Ein tiefgehendes Gespräch über Moral, Mut und die Zerreißprobe zwischen Familie und eigenem Leben. (Valentin & Alexander L.)
- „Shelf Control“: Charakterstudie: Tilda & Viktor im Dialog: Lucy, Maya und Clara gehen direkt in die Handlung. Statt einer Analyse von außen machen sie die Annäherung zwischen den Hauptfiguren, das Schweigen über die Sucht und die Suche nach echtem Vertrauen emotional greifbar. (Lucy, Maya & Clara)
Fazit: „Ich war beeindruckt von der Qualität der Ergebnisse“, resümiert Deutschlehrerin Frau Strubel. „Es ist großartig zu sehen, mit welcher Empathie sich die Jugendlichen diesem schwierigen Stoff genähert haben.“ Ein Projekt, das zeigt: Literaturunterricht ist alles andere als staubig.
Weimarfahrt der Q12
Am 12. Und 13. Februar fand für die gesamte 12. Jahrgangsstufe inklusive der Deutschlehrer Frau Popp, Herr Söllner und Herr Häfner sowie der Oberstufenkoordinatorin Frau Holzer die Fahrt nach Weimar statt. Im Zentrum der Fahrt stand die Vertiefung der Weimarer Klassik, und dementsprechend waren auch die Stationen der Kurse gewählt.
Somit besuchten die Kurse jeweils das Goethe-Nationalmuseum, Goethes Wohnhaus und Schillers Wohnhaus sowie die daran anknüpfende Ausstellung zu Goethes „Faust“, bevor abends ein gemeinsamer Besuch im Theater anstand, um eine Inszenierung von Goethes Lebenswerk zu sehen.
Nachdem nun die Stufe mit dem Bus in Weimar ankam, stand direkt Programm an der Tagesordnung, und als erster Programmpunkt stand für Herr Häfners Kurs ein Besuch im Goethe-Nationalmuseum, in Form einer Führung durch einen Tourguide an. Dabei erfuhren die Schüler einiges über das Leben Goethes und wie ihn dieses bei seinem Lebenswerk prägte. Durch die vereinzelt gute Laune der Schüler und vor allem der des Tourguides sorgte dieser Besuch auch für spannende Fragen, interessantes Wissen und natürlich auch den ein oder anderen Lacher. Direkt an das Nationalmuseum grenzt Goethes Wohnhaus, wo sich die Schüler anschließend hinbegaben. Hierbei konnten die Schüler sich selbständig mit Hilfe von Audioguides durch die Räume bewegen und falls dennoch Fragen aufkamen, war das Personal stets zur Hilfe. Dies bot einen guten Einblick in Goethes Privatleben, was bei einigen Schülern viele Fragen, etwa wie über seine umfassende Mineralsammlung, aufwarf.
Nach anschließender Mittagspause besuchte der Kurs nun Schillers Wohnhaus, und die daran angrenzende Ausstellung zu Goethes „Faust“. Dabei konnte man selbst auch aktiv werden und etwa eigene Zitate bilden oder sich bekannte Zitate aus den Werken anschauen. Da Faust auch vorher im Unterricht bei der gesamten Stufe besprochen wurde, war dies der ideale Ort, um einige Diskussionen über die teils doch vielschichtige oder auch problematische Handlung zu führen.
Als dieser Programmpunkt nun auch erledigt wurde, hatten die Schüler bis abends Zeit selbstständig Weimar zu erkunden, bevor ein Besuch im Theater anstand. Hierbei sollte eine Inszenierung und gekürzte Version von Faust aufgeführt werden. Alles in einem kam das Stück bei der Stufe gut an, wobei bei einer solchen Inszenierung und vor allem bei einem solchen Stück es schwierig ist, alle Geschmäcker zu treffen. Damit neigte sich der Tag dem Ende zu und es ging ins Hotel, um sich zu erholen, für den am nächsten Tag anstehende Besuch in der Gedenkstätte Buchenwald.
Jan Rösch, Q12
Unser zweiter Tag begann mit einem Frühstück von sieben Uhr dreißig bis acht Uhr. Dann trafen wir uns draußen und stiegen in den Bus. Wir fuhren zur KZ-Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar. Als wir ankamen, bekamen wir Audioguides, mit denen wir uns selbstständig über die verschiedenen Orte und Ausstellungen informieren konnten. Wir besichtigten das Museum und verschiedene Bereiche der Gedenkstätte an. Es gab viele Informationstafeln, Fotos und Gegenstände aus der Zeit des Konzentrationslagers. Wir sahen uns auch einen Film an, der die Geschichte des Lagers und die Schicksale der Menschen erklärte, die dort inhaftiert waren. Der Besuch war für viele von uns sehr eindrucksvoll. Vor Ort bekommt man einen viel stärkeren Eindruck davon, was dort passiert ist. Durch die Audioguides und die Ausstellungen konnten wir uns ein besseres Bild von der Geschichte machen. Wir verstanden, wie wichtig es ist, sich an solche Ereignisse zu erinnern. Nach der Besichtigung gingen wir wieder zurück zum Bus und fuhren nach Hause.
Julius Beulcke, Q12
Milano Hofmann, Klasse 6d gewinnt den Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs am Emmy
Der Vorlesewettbewerb hat uns erneut gezeigt, wie inspirierend Lesen sein kann. Mit Engagement und Lesefreude trugen die Schüler*innen der Klassen 6 a-e Passagen aus ihren Lieblingsbüchern vor. Bewertet wurden Lesetechnik, Interpretation und Textstellenauswahl.
Der beste Vorleser des Emmy 2025/26 steht fest. Beim diesjährigen Schulentscheid setzte er sich gegen vier Mitschüler*innen der Jahrgangsstufe 6 durch. Milano Hofmann vertritt nun unsere Schule im Februar 2026 auf regionaler Ebene beim Stadt- bzw. Kreisentscheid, der traditionell wieder am Emmy stattfinden wird. Zweite Siegerin wurde Solveig Feldmann, Klasse 6a. Beide zeigten eine sehr schöne Leseleistung, Milano las aus dem Buch „Bitte nicht öffnen: Bissig“ von Charlotte Habersack und Solveig aus „Die sechs Kraniche“ von Elizabeth Lim. Wir gratulieren beiden herzlich!
Vorlesewettbewerb – Stadtentscheid in Erlangen am 25.2.25 am Emmy
Am Dienstagnachmittag, den 25.2.25, sammelten sich in den Räumen H008/009 acht Vorlese-Champions der 6. Klassen verschiedener Erlanger Schulen. Sie hatten Eltern, LehrerInnen und weitere Fans mitgebracht, hielten ihre Bücher in Händen und waren alle ein wenig aufgeregt.
Der Vorleseraum war am Ende des Vormittags von Schülerinnen und Schülern der Klasse 5c vom Klassenzimmer zum Leseraum umgestaltet und mit vielen Buchplakaten geschmückt worden, es lagen Bücher zum Anschauen aus, bunte Girlanden und Blumen verbreiteten frühlingshafte Stimmung und Getränke und Snacks standen ebenfalls bereit. Vermutlich nahmen die acht VorleserInnen diese Umgebung zunächst eher weniger wahr, denn sie waren alle auf ihren großen Einsatz konzentriert.
Nach einem kurzen Grußwort der Stellvertretenden Schulleiterin Frau Berthold war es dann so weit: Unsere VorleserInnen entführten ihr Publikum in verschiedene Buchwelten, angefüllt mit Elfen, Füchsen, knarzenden Holzböden und tanzenden Jungs. Vorgelesen wurde zunächst jeweils 3 Minuten aus einem selbstgewählten Buch. Alle KandidatInnen verzauberten sowohl das Publikum, als auch die fachkundige Jury, die sich in diesem Jahr aus erfahrenen Mitgliedern, wie Frau Kessler aus der Stadtbibliothek Erlangen und Frau Jungnitz aus der Buchhandlung Witthuhn in Uttenreuth, sowie den beiden nicht weniger kompetenten Neuzugängen, Frau Brigitte Simon von der Grundschule in Eltersdorf und Frau Claudia Sowa vom Elternbeirat des Emmy Noether Gymnasiums, zusammensetzte. An sie alle ein herzliches Dankeschön für ihren Einsatz. Die schwierige Aufgabe der Jury bestand darin, die präsentierten Vorlesetexte auf folgenden Kriterien hin zu beurteilen: Auswahl der Textstelle, Lesetechnik und Interpretation der vorgelesenen Textstelle.
Nachdem dieser erste aufregende Teil geschafft war, folgte im Anschluss an eine kurze Pause, in der sich alle streckten und stärkten, die zweite Etappe, der sich die SchulsiegerInnen im Lesewettbewerb stellen mussten: Das Lesen eines unbekannten Textes. Dieses Jahr wurde aus dem Buch „Neun Wünsche für Archie“, einem Jugendroman der Britin Helen Rutter vorgelesen. Alle VorleserInnen meisterten ihre Aufgabe mit Bravour, so dass die Jury sich sehr lange beraten musste, um zu einem Ergebnis zu gelangen. Durchsetzen konnte sich letztlich Florian Sontowski vom Gymnasium Fridericianum, der in der ersten Runde mit einer überzeugenden Darbietung aus „Milo tanzt“ von Anne Becker, alle in die Welt des 12jährigen Milo mitgenommen hatte, dessen ganze Leidenschaft dem Tanz gilt, was in der Schule nicht immer auf Verständnis stößt, und für Milo schon auch mal „Scheiße, Scheiße, Scheiße“ laufen kann.
Herzlichen Glückwunsch an die mutigen VorleserInnen, die sich diesem spannenden Wettbewerb gestellt haben und hoffentlich alle weiterhin viel Freude am Lesen haben werden, was sie gleich an dem neuen Buch „Kalendario Geschwister“ von Louisa Söllner, das sie gewonnen haben, ausleben können. Ein besonders herzlicher Glückwunsch geht natürlich an den Stadtsieger Florian, der sich nun auf den Bezirksentscheid im Mai freuen darf.
OStRin Petra Giese und OStRin Esther Hinterstein vom „Vorlese-Team“
„Wolf“- Saša Stanišić
Die Klasse 6b hat im Schuljahr 23/24 den Jugendroman Wolf von Saša Stanišić gelesen. Dazu haben wir dann gemeinsam einen Podcast erstellt.
Wir wollten das Buch in unserem Podcast besprechen und außer unseren Eindrücken auch Informationen zum Buch oder dem Autor vorstellen. Nachdem wir den Aufbau unseres Podcasts festgelegt hatten, hat sich die Klasse in Kleingruppen verschiedenen Themen des Podcasts gewidmet und jeweils damit auseinandergesetzt. Die Ergebnisse der Einzelgruppen haben wir erst im Plenum besprochen, dann wurden sie von der Gruppe eingesprochen.
Zusätzlich haben wir noch Kontakt mit dem Verlag und dem Autor aufgenommen, da wir noch Fragen hatten und wir unseren Podcast gern auf die Homepage der Schule hochladen wollten und nicht sicher waren, was wir hier rechtlich berücksichtigen müssen. Nachdem Saša Stanišić unsere Fragen beantwortet hat und uns grünes Licht für die Homepage gegeben hat, konnten wir unser Projekt endlich komplett abschließen.
Insgesamt war es eine spannende Erfahrung, einen eigenen Podcast zu erstellen und wir waren überrascht, wie aufwendig es ist, einen relativ kurzen Beitrag so einzusprechen, dass alle damit zufrieden sind.
OStRin Petra Giese mit der Klasse 6b (Schuljahr 2023/24)
Lesung mit der Autorin Claudia Frieser
Am 27. Juni 2024 erlebten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a bis 5e eine besondere Lesung mit der renommierten Autorin Claudia Frieser. Sie las aus ihrem packenden Buch „Oskar und das Geheimnis der verschwundenen Kinder“ und begeisterte die jungen Zuhörer mit ihrer Erzählweise. Frieser, die 1967 in Sulzbach-Rosenberg geboren wurde und Archäologie des Mittelalters studierte, verbindet in ihren Erzählungen historische Fakten mit spannenden Geschichten.
Während der Lesung nahm Claudia Frieser die Schülerinnen und Schüler mit auf eine Zeitreise ins mittelalterliche Nürnberg, wo sie dank ihrer archäologischen Expertise detailreiche und lebendige Beschreibungen lieferte. Ihre Fragen zu den Vorstellungen der Schülerinnen und Schüler über Zeitreisen regten die Fantasie von vielen an und führten zu angeregten Diskussionen.
Die Fünftklässler waren fasziniert von den Abenteuern des jungen Oskar und stellten am Ende der Lesung viele Fragen zur Arbeit einer Autorin. Sie wollten wissen, wie Frieser ihre Ideen entwickelt und welche Herausforderungen das Schreiben mit sich bringt. Dass es bei der Arbeit einer Autorin viele Hürden, z.B. in den Verhandlungen mit Verlagen, gibt, war vielen Schülerinnen und Schülern ebenso nicht bewusst, wie der langwierige Produktionsprozess eines Jugendromans (u.a. Lektorat, Illustrationen, Druck, Logistik, Verkauf,…).
Zum Abschluss der Lesung erhielten die Schülerinnen und Schüler Autogrammkarten. Sie konnten außerdem ihre Bücher signieren lassen, was für große Begeisterung sorgte.
Einige Werke Claudia Friesers, wie die Bände der Oskar-Reihe, können auch in unserer Jugendbibliothek ausgeliehen werden.
StR Christopher Söllner
65. Vorlesewettbewerb 2023/24 – Stadtentscheid am Emmy
Am 22. Februar 2025 fand wieder der Stadtentscheid des Vorlesewettbewerbs am Emmy statt. Alle Vorleser und
Vorleserinnen wurden mit einem Buchgeschenk und einer Urkunde ausgezeichnet. Bundesweit nehmen jährlich rund 600.000 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassenstufe am Vorlesewettbewerb teil. Er ist einer der
größten und traditionsreichsten Schülerwettbewerbe Deutschlands und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.
Vorlesewettbewerb 2023/24: Schulsiegerin steht fest
Mirjam Loyens, 6a hat den Vorlesewettbewerb der 6. Klassen gewonnen. Sie ist damit Schulsiegerin und darf in die nächste Runde (Stadtentscheid Erlangen) gehen. Mirjam las aus den Romanen „Die Tribute von Panem“ (Suzanne Collins) sowie Johnny Sinclair – Beruf: Geisterjäger (Sabine Städing) sehr souverän und mit viel stimmlichen Einsatz. Der Fremdtext Herzlichen Glückwunsch an Mirjam für ihre tolle Leistung. Ebenso gratulieren wir allen anderen Klassensiegern, die sich dem Wettbewerb gestellt haben.
Rückblick zum Bundesweiten Vorlesetag
Am Freitag, 17.11.2023 fand der Bundesweite Vorlesetag statt, den die Leiterin unserer Kinder- und Jugendbibliothek OStRin Esther Hinterstein organisierte. Die fünften Klassen besuchten jeweils drei Stationen mit ganz unterschiedlichen Eindrücken: mal wurde es lustig und heiter, dann gruselig und spannend. Für alle war so eine passende Lektüre dabei, die sicher bei vielen auch zum Weiterlesen angeregt hat.
Nachfolgend hier die gelesenen Bücher. Den Vorleser/innen ein herzliches Dankeschön für ihren Einsatz!
- Cornelia Funke: „Gespensterjäger im Feuerspuk“ (Rüdiger Leppert)
- Cornelia Funke: „Kleiner Werwolf“ (Petra Giese)
- Claudia Frieder: „Oskar und das Geheimnis der Kinderbande“ (Heike Dobernecker)
- Erin Entrada Kelly: „Vier Wünsche ans Universum“ (Jenny Bekir)
- Marc-Uwe Kling: „Der Tag, an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat“ (Matthias Büchner)
- Stephan Knösel: „Master of Disaster – Chaos ist mein zweiter Name“ (Christopher Söllner)
- Andreas Steinhöfel: „Dirk und ich“ (Esther Hinterstein/ Claudia Dreßel)
Benedict Mirow auch am Emmy
Herr Mirow nahm die Schüler mit auf die fantastischen Erlebnisse von Cedrik, der an einen Ort muss, an dem es vor Fabelwesen nur so wimmelt. Da er zum Glück Freunde findet, taucht er gleich in sein neues Zuhause ein, in dem er eine viel wichtiger Rolle spielt, als er selbst ahnt.
Durch seine abwechslungsreiche Vorlesetechnik machte es Herr Mirow den Sechstklässlern leicht, dem spannenden Beginn der Geschichte zu folgen, in dem Cedrik in Mistle End ankommt und ganz langsam begreift, dass er es nicht mit einem gewöhnlichen Ort zu tun hat. Benedict Mirow spielte mit zahlreichen Effekten und es wurde deutlich, dass er als Regisseur genau weiß, wann er leise, laut oder schnell und bedrohlich lesen musste. So hat er die Charaktere der drei Hauptfiguren Cedrik, Emily und Eliot sehr anschaulich zum Leben erweckt und als er auch noch dem Löwenadler eine Stimme verlieh, bekamen viele Gänsehaut.
Bisher sind Die Chroniken von Mistle End eine Trilogie, aber Herr Mirow hat angekündigt, dass es genug Ideen für mehr Stoff gibt. Die Fangemeinde, die sich sehr über eine Autogrammkarte gefreut hat, darf gespannt sein!
OStRin Michaela Spörl
Bibliotheksbesuch der Klasse 5a
Am 26. Oktober war die Klasse 5A mit Frau Klemm und Frau Votteler zu Besuch in der Erlanger Stadtbibliothek. Nach einer kurzen allgemeinen Einführung erkundeten die Schüler mit Hilfe einer digitalen Schnitzeljagd auf eigene Faust die Bibliothek. In Kleingruppen mussten dabei mit der App „Actionbound“ Aufgaben gelöst werden. Die Rallye wurde im Rahmen des Leseförderungsprojektes „Lesen macht stark: Lesen und digitale Medien“ von der Stadtbibliothek entwickelt. Den Schülern wird dadurch der Umgang mit den digitalen Medien nähergebracht und gezeigt, dass Bibliothek auch Spaß machen kann.
Nach einer kurzen Mittagspause durften die Schülerinnen und Schüler der 5A dann noch dem Autor Benedict Mirow auf dessen Autorenlesung lauschen. Der Schriftsteller, welcher bekannt wurde durch die „Chroniken von Mistle End“ bannte die Schüler durch sein stimmungsvolles Vorlesen und entführte sie in die Fantasiewelten seines Romans.
StRin Elena Votteler
Den Dingen auf den Grund gehen – ein Radio Feature in der 8. Klasse
Das Radio Feature eröffnet neue Klangräume sowie Horizonte und zeichnet sich durch bewusste Subjektivität aus. Als Elemente werden z.B. Interviews mit verschiedenen Akteuren, passende Geräusche, atmosphärische Musik, fiktive Dialoge, literarische Zitate und Sprecherkommentare eingesetzt. Schließlich werden diese zu einer Geschichte verwoben, die einen roten Faden verfolgt und am Ende eine Gesamtkomposition ergibt. Durch die Behandlung diverser Themen aus der Gesellschaft soll die Vorstellungskraft der Zuhörer anregt, sie zum Nachdenken gebracht werden. Genau dieser Herausforderung hat sich die Klasse 8c im Rahmen des Deutschunterrichts gestellt. Beispielsweise wurden Themen wie social media, Bibi & Tina, Naturphänomene, Fast Food und viele weitere Themen behandelt. Hier eine Hörprobe zum Thema E-Sports:
OStRin Jenny Bekir M.A.