Deutsch

Unser Fachprofil

Im Mittelpunkt des Faches Deutsch steht ein unabdingbares Zeichen des Menschseins: die Sprache. Sprache ist und bleibt das zentrale Mittel der Verständigung in unserer Lebenswelt. Das Beherrschen von Sprache in Wort und Schrift ermöglicht Selbstbestimmung, Welterschließung, Toleranz und Teilhabe am kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Geschehen der Zeit.

Zitiert nach LP Deutsch an Gymnasien, Selbstverständnis des Faches

Der Lehrplan für das Fach Deutsch unterstreicht in eindringlichen Worten die Bedeutung des Faches über die reine Vermittlung von Wissen hinaus und betont seine Wichtigkeit auch für alle Bereiche der gymnasialen Bildung.

Am Emmy-Noether-Gymnasium stellt sich eine engagierte Fachschaft diesen Herausforderungen. Die Leseförderung hat einen großen Stellenwert und wird durch Lesekisten, Vorlesestunden/-abende, den jährlich in den 6. Klassen stattfindenden Vorlesewettbewerb und mit vielen Aktionen rund ums Lesen umgesetzt. Die Schulbibliothek bietet breiten Lesestoff für unterschiedliche Themen und darüber hinaus ist sie ein gemütlicher Raum zum Lesen und Schmökern.

Zum literarischen Leben am Emmy gehören ebenso der Besuch von Theaterstücken und die Heranführung an die Verfilmung literarischer Werke durch Kinobesuche.

Die Freude am kreativen Umgang mit Sprache zeigen die P-Seminare „Poetry-Slam“, bei deren Abschlusspräsentationen die Schüler ihre Texte präsentieren und damit das Publikum begeistern.

Das Schreibprogramm der Schule bereitet die Schülerinnen und Schüler systematisch auf das Abitur vor und setzt von Anfang an auf die Vermittlung von Kompetenzen, die für die Bewältigung der unterschiedlichen Anforderungen unabdingbar sind.

StD Bernd Michaeli, OStRin Michaela Spörl

Emmy liest – Eine Leseaktion zum Welttag des Buches (Frühjahr 2020)

Begeisterung bei den Lesern

Die ganze Schulfamilie liest. Das war die Idee, die hinter der Leseaktion stand. Also waren Schüler, Eltern und Lehrer aufgerufen, von Januar bis April 2020 zu den Büchern zu greifen und zu lesen.

Unzählige Lesezettel sind eingegangen als „Beweis“, dass ein Buch gelesen wurde. Und das Ergebnis? 534 Bücher oder 206.636 Seiten hat die gesamte Schulfamilie gelesen. Ein wirklich respektables Ergebnis! Der Lesefortschritt der einzelnen Klassen wurde als Bücherstapel auf den Regalen in der Bibliothek sichtbar. Ein schwarzes Buch bedeutete 5 gelesene Bücher, ein grünes 20 und ein rotes 50.

Mit Hilfe der Bücherkisten aus der Stadtbücherei musste keinem der Lesestoff ausgehen.

Wie zu erwarten war, haben die Jüngeren mehr gelesen als die Älteren, die Lehrer mehr als die Eltern. Aber egal, sicherlich ist viel mehr gelesen worden, als letztlich an Lesezetteln abgegeben wurde. Und die Aktion sollte Anreiz sein, das – gemeinsame – Lesen mal wieder zu genießen.

Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben!

OStRin Michaela Spörl

Besuch einer Journalistin im P-Seminar „Schülerzeitung“ (30.1.2020)

Am 30.01.2020 besuchte uns, das P-Seminar „Schülerzeitung“, die Journalistin Melanie Brandl. In entspannter Atmosphäre erzählte sie, wie sie zu ihrem Beruf kam, welchen Schwierigkeiten sie ausgesetzt ist und welche Vorteile man bei dieser Tätigkeit genießt.

Es war insgesamt ein sehr unterhaltsames und lockeres Gespräch. So berichtete sie uns beispielsweise auf die Frage nach peinlichen Erlebnissen in ihrem Job von einem Ereignis, als sie auf dem Balkon des FC Bayern München zur Pokalfeier eingeladen war, um davon zu berichten. Auf Anweisung ihres Arbeitgebers, der ein schwarz-gelbes Logo hatte, musste sie eine schwarz-gelbe Jacke (also in den Farben von Borussia Dortmund) tragen und wurde deshalb kurzerhand von allen Zuschauern ausgebuht.

Im Allgemeinen wurde in unserem Gespräch deutlich, dass man heutzutage als Journalist meist freiberuflich arbeitet und nur selten eine Festanstellung bekommt. Daher ist man auf Beziehungen angewiesen, die man sich mit der Zeit aufbauen muss, um wiederkehrend neue Aufträge zu bekommen. Viele verschiedene Kontakte sind auch wichtig, um immer wieder passende Interviewpartner für notwendige Recherchen zu finden. Was Frau Brandl betonte, war aber auch, dass der Beruf eines Journalisten sehr vielfältig und interessant ist. Sie erklärte uns die unterschiedlichen möglichen Ausbildungswege wie die Journalistenschule, die kein Abitur voraussetzt oder ein Journalismusstudium an einer Hochschule. Sie hob hervor, dass es verschiedenste Einsatzmöglichkeiten für Journalisten gibt, z.B. bei einer Tageszeitung, einem Radio- oder Fernsehsender. Da sie selbst bereits viele Arbeitgeber hatte und ganz unterschiedliche Erfahrungen sammeln konnte, vermochte sie uns viele wertvolle Informationen zu geben und unsere Fragen kompetent zu beantworten.

Wir waren sehr froh über diese Möglichkeit, einer echten Journalistin Fragen stellen zu können. Zudem freuten wir uns sehr über den Input und die Inspirationen, die uns Frau Brandl in Bezug auf unsere Schülerzeitung mitgab. Wir bedanken uns ganz herzlich bei ihr für ihren Besuch.

Franca Eberlein, Q11

Esther Hinterstein, OStRin

Impressionen aus dem Fach Deutsch an unserer Schule

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