Geschichte

Lehrplan

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Grundwissen und Kompetenzen

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Das beste P-Seminar in Bayern – “Stolpersteine” wird preisgekrönt (23.3.2021)

Mithilfe einer App das Schicksal der Juden in Erlangen nahbar, bewegend und interessant gestalten. Unter dieser Prämisse hat das P-Seminar “Stolpersteine” von StDin Antonie Walther mit großem Eifer 1,5 Jahre lang gearbeitet. Am Ende stand eine App, welche alle Kriterien im hohen Maße übertraf. Dafür wurde dem Seminar am 23. März der Bayerische P-Seminarpreis des Kultusministeriums überreicht.

Über 75 000 Stolpersteine hat der Initiator Günter Demnig in 25 Ländern eigenhändig verlegt. Auch in Erlangen sind 54 von ihnen vor Wohn- und Geschäftshäusern zu finden. Sie zeigen an, wo im Dritten Reich ein jüdischer Mitbürger gelebt hat, bevor er deportiert und ermordet wurde. Über die App des P-Seminars erfährt man nun mehr über die Hintergründe und das Schicksal der Erlanger Juden. Sie ermöglicht, die Biografien zu recherchieren und die Geschichte hinter den Namen und Daten zu erfahren. Neben Bildern enthält sie auch eine historische Einordnung sowie Suchfunktionen. Für die hervorragende Leistung wurde das Seminar nun preisgekrönt.

Die Preisverleihung fand am 23. März 2021 in digitaler Form in der Mensa statt. Corona konform wurde ein kleiner Empfang für die Seminargruppe und die nächsten Angehörigen sowie Lehrkräfte organisiert.

Der Amtsleiter des Kultusministeriums, Ministerialdirigent Stefan Graf, hielt persönlich die Laudatio für die Seminargruppe des Emmy. Er war tief beeindruckt von der “Tiefe der Recherche und der Akribie, mit der das Thema lebendig gemacht wurde.” Von den vier hervorragenden Preisträgern in Bayern habe das Thema “Stolpersteine” ihn am meisten bewegt.

Katja Geissler vom Stadtarchiv Erlangen freute, dass durch die Arbeit mit dem Seminarteam die Quellen gesichert und vor allem auch für eine breite Öffentlichkeit nutzbar gemacht wurden. Besonders der Zugang zu den Quellen sei für sie eine Hauptaufgabe der Archivarbeit, wofür sie den Schülerinnen und Schülern sehr dankte. Seminarsprecher Jan Schiefer (Q12) war vor allem die wissenschaftliche und lokale Beschäftigung mit dem Thema Holocaust in dem Seminar wichtig. Die Betrachtung der Einzelschicksale bewegte ihn sehr.

Sowohl Oberbürgermeister Florian Janik als auch der Ministerialbeauftragte für die Gymnasien in Mittelfranken Martin Rohde übermittelten ihre Grüße und gratulierten dem Seminar zu ihrer Leistung.

Neben der Urkunde wurden auch eine Trophäe und 500 Euro Preisgeld übergeben. Das Geld möchte die Seminargruppe spenden.

Die Schulfamilie gratuliert zu diesem hervorragenden Erfolg!

Die App kann über den “Google-Play-Store” und Apple-Store heruntergeladen werden:

Für Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.eng.stolpersteine&hl=de&gl=US

Für IOS: https://apps.apple.com/uy/app/stolpersteine-erlangen/id1545238914

 

Römer-Exkursion der 6. Jahrgangsstufe nach Weißenburg

in der römischen Thermenanlage

Im Sommer eines jeden Jahres fährt die 6. Jahrgangsstufe nach Weißenburg, um das Leben am Limes kennenzulernen. In Gruppen aufgeteilt besuchen die Klassen die römische Thermenanlage, das rekonstruierte Kastelltor mit dem Fahnenheiligtum und die vor zwei Jahren neu eröffnete Ausstellung mit dem sogenannten Weißenburger Römerschatz. Den Schülerinnen und Schülern wird bei den Stationen schrittweise das alltägliche Leben der römischen Legionäre, Händler und Familien nähergebracht. Besonders der 1979 bei Gartenarbeiten in der Nähe der Thermen entdeckte Schatz beeindruckt mit den einzigartigen erhaltenen Exponaten: z.B. verschiedenen Götterfiguren, Helmen, Bronzegefäßen und Schmuckstücken.

In einem Workshop erhalten dann die Schüler die Gelegenheit eine Fibel, also den keltisch-römischen Vorgänger der heutigen Sicherheitsnadel, nachzubilden. Sie erfahren, wie die Gewandschließen zur Römerzeit aussahen und was sie mit einer Sicherheitsnadel gemeinsam haben. Danach fertigen sie aus Draht ihr eigenes Schmuckstück an.

In einem anderen Workshop basteln die Schüler ein Votiv. Sie kreieren diese mit einer eigenen Weihinschrift und erfahren dabei, dass Weihegeschenke an Gottheiten als Bitt- und Dankopfer durchaus üblich im Altertum waren.

Durch diese Exkursion mit ihren abwechslungsreichen Stationen und denFührungen lernen die SchülerInnen und Schüler viele verschiedene Facetten des alltäglichen Römerlebens kennen und sie sehen hautnah, was sie bisher im Latein- und Geschichtsunterricht nur von Bildern und Texten kennenlernten.

Impressionen aus dem Fach Geschichte an unserer Schule

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