Lehrplan
- Den aktuellen Lehrplan für das Fach Chemie an Gymnasien in Bayern finden Sie HIER.
Grundwissen und Kompetenzen
- Grundlegende Kompetenzen für die Jahrgangsstufen des LehrplanPLUS (G9) finden Sie HIER.
Das Grundwissen Chemie, passend zum neuen LehrplanPLUS G9, wird schrittweise ab dem Schuljahr 2021/2022 überarbeitet und hier aktualisiert hinterlegt.
Hier finden Sie das von unserer Schule bereitgestellte Grundwissen zum bisherigen G8-Lehrplan:
Kaffee oder Energy – was putscht mehr?
Am 29.01.2026 durfte der Chemie LK der Q12 am Emil-von-Behring-Gymnasium einen Blick in die Welt der Analytik werfen. Unser Referent, Herr Dr. Dreier, erklärte uns zunächst wie so eine HPLC- Apparatur (High performance liquid chromatography) überhaupt funktioniert, und zeigte uns daraufhin seine beachtliche Chemie-Sammlung. Dann ging es auch schon los, zunächst fertigten wir eine Lösung mit reinem Koffein und eine dazugehörige Verdünnungsreihe an, um erst einmal eine Zeitorientierung für das Eintreffen des Peaks von Koffein, der auf dem angeschlossenen Rechner in einem geeigneten Programm angezeigt wurde, zu erhalten. Nachdem wir diesen ersten Schritt erfolgreich abgeschlossen hatten, durften wir zwischen 5 koffeinhaltigen Getränken wählen, um den zugehörigen Koffeininhalt berechnen zu können. Wählen konnten wir zwischen: Kaffee, schwarzem Tee, Red Bull, Cola und Spezi. Was behinhaltet nun den höchsten Koffeininhalt pro Portion beinhaltet? Diese Frage war nun von uns Schülern zu beantworten. Nach mehrfachem Befühlen der Spritzen und vor allem langem Warten war es nun endlich so weit, die Ergebnisse konnten ausgewertet werden. Wenig überraschend war die Belegung des letzten Platzes von Spezi. Spannender waren die ersten beiden Plätze. Den zweiten Platz belegte, mit etwa 104mg Koffein pro Portion, Red Bull. Den ersten Platz, mit 165mg pro Portion, belegte Kaffee! Das heißt wohl, dass nächtliche Lernaktionen am besten von Kaffee unterstützt werden sollten oder dass es möglicherweise eine maximale Anzahl an Kaffees für Lehrer geben sollte.
Vielen Dank an Herr Dr. Dreier für diese tolle Erfahrung und natürlich auch an Frau Franz, die uns diese Exkursion ermöglicht hat!
Nanotechnologie und erneuerbare Energie, die 10c im EAM Labor der FAU
Wettbewerb „Chemie die stimmt“
Aryan Agarwal (9a) hat sich beim Wettbewerb „Chemie die stimmt“ für die 3. länderübergreifende Runde in Stuttgart qualifiziert. Auf Landesebene errang er in Garching den 2. Platz. Wir gratulieren ganz herzlich und drücken ihm für Stuttgart die Daumen.
OStRin Anja Sulzbach
DECHEMAX Gewinner
Der Dechemax-Wettbewerb feiert in diesem Jahr seinen 25. Geburtstag und schaut thematisch mit dem Rahmenthema „Biotechnologie 2040 – Blick in die Zukunft einer Schlüsseltechnologie“ nach vorne.
In der ersten Runde werden wöchentlich zahlreiche Fragen rund um biotechnologische Phänomene beantwortet, zu denen im zweiten Teil Experimente durchgeführt, dokumentiert und in einem selbst erstellten Kurzvideo erläutert werden.
Am Emmy waren Alexander Smagarev, Ilias Konstantinidis und Stefan Tutunaru (alle 9b) als Gruppe mit dem Namen „Katastrophenchemiker“ so gar nicht katastrophal, sondern vielmehr sehr erfolgreich in der ersten Runde!
Sie haben für ihre Teilnahme am Dechenmax-Wettbewerb eine Urkunde erhalten.
Gratulation für die tolle Leistung! Wir drücken euch fest die Daumen für die zweite Runde!
StDin Andrea Franz
Eine Runde weiter beim Wettbewerb „Chemie – die stimmt“
Aryan Agarwal (Klasse 9a) hat in diesem Schuljahr sehr erfolgreich am Wettbewerb „Chemie – die stimmt!“ teilgenommen. Nach der Hausaufgabenrunde kam er unter die besten 30 Teilnehmer aller 9. Klassen aus Bayern. Nun darf er am 26. März an der Bayrischen Landesolympiade in Garching teilnehmen.
Wir gratulieren Aryan ganz herzlich zu dieser tollen Leistung und wünschen ihm viel Erfolg in der Landesrunde!
OStRin Anja Sulzbach
Dr. Hans-Riegel-Fachpreis geht an unsere Abiturientinnen
Was ist der Dr. Hans-Riegel-Fachpreis? Der langjährige Leiter der Firma Haribo gründete eine Stiftung, die es sich unter Anderem zum Ziel gemacht hat, für herausragende Seminararbeiten Preise zu vergeben. Zusammen mit der Friedrich-Alexander-Universität fand die Preisverleihung dieses Jahr Ende Juni statt. Von den 229 Abiturienten und Abiturientinnen, die sich dafür beworben haben, wurden dieses Jahr auch drei Schülerinnen unserer Schule geehrt. Preisträgerinnen sind Aida Gebauer für ihre Seminararbeit in Geografie zum Thema Elektromobilität und Fanni Kilian, die sich mit der Mathematik des Kickboxen beschäftig hat; Anna Engel hat sogar einen hervorragenden zweiten Preis in Chemie erhalten für „Der blaue Morphofalter: Farben ohne Pigmente“. Ganz besonders lobte die Jury ihre Beschreibung zur Entstehung von Interferenzfarben auf den Flügeln des Schmetterlings und die Bezüge zur Lebensweise des Falters, die sie sehr anschaulich dargestellt hat.
Herzliche Glückwünsche an Anna, Aida und Fanni! Die allerbesten Wünsche für die Zukunft, macht weiter so!
P-Seminar „Chemie als Event“
Das P-Seminar „Chemie als Event“ hatte es sich zum Ziel gesetzt, Begeisterung für Chemie zu wecken bzw. Ängste davor abzubauen. Bereits zu Beginn des Schuljahres bei der Seminarfahrt auf Burg Feuerstein wurde überlegt, wie man dies konkret umsetzen könnte. Schnell wurde klar, dass mehrere Teilprojekte sinnvoll wären, weshalb im Seminar drei Gruppen gebildet wurden.
Eine Teilgruppe drehte einen kurzen, witzigen Werbefilm für den Naturwissenschaftlichen Zweig, um die jüngeren Schüler für Chemie zu begeistern. Der fertige Film ist hier auf der Homepage zu finden.
Die zweite Teilgruppe hatte als Zielsetzung, anschauliche und informative Plakate für die Schaukästen im Chemiegang zu gestalten, um verschiedene Teilgebiete bzw. Themen der Chemie den Schülern näherzubringen. Neben „Zukunftsproblem klimaneutrale Energieversorgung: Kann Wasserstoff eine Lösung sein?“, „pH-Werte des Körpers“ und „Energieaufnahme und Energieumwandlung“ gibt es auch einen Schaukasten zu Grundwissensinhalten, die Schüler zur Wiederholung und Vorbereitung nutzen können.
Die dritte Teilgruppe schlüpfte in die Rolle von Lehrerinnen und Lehrern, um für die Jahrgangsstufe 6 eine spannende Experimentierstunde abzuhalten. Hierzu wurde nach passenden Versuchen recherchiert und der Ablauf der Stunde sorgfältig geplant. Experimente wie „Elefantenzahnpasta“, „Brummender Gummibär“ und „Barkeeper“ ließen die Kinder staunen. Am besten aber kamen die „Alginat-Perlen“ an, die von den Sechstklässlern selbst hergestellt wurden.
P-Seminar „Chemie als Event“ und OStRin Daniela Schreiber
Chemie im Alltag
In unserer Gruppe („Chemie als Event“) des P-Seminars haben wir einen Film gedreht. Mit einem kurzen und witzigen Werbefilm wollen wir die Siebtklässlerinnen und Siebtklässler dazu bewegen, den NTG-Zweig – und damit Chemie – für das darauffolgende Jahr zu wählen.
Es hat viel Zeit und Geduld gebraucht, aber unser Projekt ist rechtzeitig zum Ende des Jahres fertig geworden und wir hoffen, der Film gefällt euch genauso wie uns!
Euer P-Seminar „Chemie im Alltag“
Violettes Gold?! – Besuch des EAM-Labor der Uni Erlanen
Die Klasse 10a besuchte in Begleitung von Frau Fischer das “EAM Schüler Labor Chemie”. Ermöglicht wurde dies durch die Abteilung “Didaktik der Chemie” der Friedrich-Alexander-Universität in Kooperation mit dem Cluster “Engineering of Advanced Materials” (EAM).
Zu Beginn der Veranstaltung gab Herr André, Leiter und Organisator des Labors, einen Überblick über die Themengebiete Nanotechnologie und Erneuerbare Energien.
Im anschließenden Praxisteil konnten die Schülerinnen und Schüler in zahlreichen Experimenten diese Themengebiete erkunden. Dabei untersuchten sie nicht nur spannende Blickfänge wie violette Gold-Nanopartikel, sondern auch alltagsrelevante Anwendungen wie z.B. die Wirkungsweise von Windkrafträdern und die Entspiegelung von Brillengläsern.
Außerdem wurden Einblicke in die aktuelle Forschung gewährt, unter anderem zum sicheren Transport von Wasserstoff (Arbeitsgruppe Wasserscheid), und auch zu medizinischen Themengebieten wie der gezielten Krebstherapie (Arbeitsgruppe Alexiou).
Der Vormittag hat der Klasse 10a vor Augen geführt, wie allgegenwärtig die Chemie in unserem Leben ist. Trotzdem – oder vielleicht sogar deswegen – war sich die Klasse einig: das EAM-Labor war auf jeden Fall einen Besuch wert!
StRin Julia Fischer
„Nanotechnologie und erneuerbare Energie“ im EAM-Labor der Uni Erlangen
Auch in diesem Jahr besuchte der Chemiekurs der Q11 in Begleitung von Frau Franz (eine Woche zuvor der von Frau Holzer) das „EAM Schüler Labor Chemie“. Dies ermöglichte uns die Abteilung „Didaktik der Chemie“ der Friedrich Alexander Universität in Kooperation mit dem Cluster „Engineering of Advanced Materials“ (EAM).
Zu Beginn gab es für uns nach einer freundlichen Begrüßung von Herrn André, dem Leiter und Organisator des Labors, einen interessanten Vortrag, in dem wir einen Einblick in die Themenkomplexe „Nanotechnologie“ und „Erneuerbare Energie“ bekommen haben.
Auch grundlegende Informationen zu Nanopartikeln und deren Verwendung kamen darin vor: So haben die Menschen früher, ohne es zu wissen, Nanotechnologie angewandt, indem sie Gold-Nanopartikel als Färbesubstanz für Kirchenglas genutzt haben. Diese wurden in das Glas eingeschmolzen und bewirkten, dass es eine rote Farbe annimmt. Noch heute finden solche Gold-Nanopartikel eine vielfaltige Verwendung, beispielsweise zur Diagnostik in Covid-Schnelltests oder Schwangerschafts-Teststreifen.
Im zweiten Teil des Vortrags erklärte Herr André verschiedene Möglichkeiten zur Energiegewinnung und -speicherung, ein sehr aktuelles Themengebiet. Denn irgendwann wird die Zeit der fossilen Rohstoffe enden und eine alternative, nachhaltigere Energiequelle ist nötig.
Da könnte die Wasserstofftechnologie eine mögliche Lösung sein. Am Standort Erlangen wurde durch Prof. Wasserscheid eine ungefährliche, flüssige Chemikalie entwickelt, durch die sich der in der Handhabung nicht ungefährliche Wasserstoff über große Distanzen problemlos durch Pipelines transportieren ließe. Durch die Reaktion von Wasserstoff mit Sauerstoff wird sehr viel Energie frei, mit der man z.B ein Fahrzeug antreiben kann; schädliche Emissionen gibt es nicht.
Im Anschluss wurden wir mit Schutzbrillen und Laborkitteln ausgestattet und in das Schülerlabor geführt. Dort haben wir in Zweiergruppen verschiedene Experimente durchgeführt, die sich alle mit den im Vortrag erläuterten Themenbereichen beschäftigten. Jede Station wurde von Studenten betreut, die uns bei der Durchführung der Experimente unterstützten und dabei die chemischen und physikalischen Vorgänge ausführlich erklärten. In diesen Versuchen lernen wir unter Anderem, wie man elementares Silber und Kupfer herstellt und wie man Nanopartikel mit Hilfe eines Lasers nachweisen kann.
Es war ein sehr interessanter Tag mit vielen spannenden Experimenten im EAM-Labor, das auf jeden Fall einen Besuch wert ist. Dieser Vormittag hat uns gezeigt, dass Chemie aus unserem Alltag nicht wegzudenken ist und es in den Naturwissenschaften noch sehr viel zu erforschen gibt.
Kristina Grebnev, Q11
StDin Andrea Franz
Impressionen aus dem EAM-Labor