Projekt „Jung – Sicher – Startklar“ 

Am Montag, den 20.07.26, nahmen die Schülerinnen und Schüler der zehnten und elften Jahrgangsstufe sowie drei Klassen der Waldorfschule am Präventionsprojekt „Jung – Sicher – Startklar“ teil. Dabei handelt es sich um ein Präventionsprojekt der Deutschen Verkehrswacht, was durch das Bundesministerium für Verkehr gefördert wird. Es hat zum Ziel, die Hochrisikogruppe der jungen Erwachsenen über Unfallrisiken aufzuklären und für unfallprophylaktische Verhaltensweisen zu sensibilisieren. Zur Vorbereitung wurde zunächst in einer Unterrichtsstunde das Thema „Ablenkung im Straßenverkehr“ behandelt. Den Auftakt des eigentlichen Projekts an unserer Schule bildete ein Vortrag der Polizei zum Thema E-Scooter. Dabei wurden unter anderem die Risiken des Tunings sowie dessen rechtliche Konsequenzen – insbesondere im Hinblick auf die eigene Fahrerlaubnis – anschaulich erläutert.

Im Anschluss durchliefen die Teilnehmenden verschiedene Mitmachstationen, an denen sie Simulationen u.a. zu den Themen „Gefahrensituationen beim Autofahren“, „Sicherheitsgurt beim Aufprall“, und „Überschlag“ erleben konnten. So mussten sich die Schülerinnen und Schüler beispielsweise aus einem auf dem Kopf stehenden Fahrzeug befreien oder konnten erkennen, wie schon kurze Ablenkungen durch klingelnde Handys oder Ansprache durch andere Fahrzeuginsassen zu Unfallsituationen führen können. Reaktionstestgeräte zeigten die Abhängigkeit des Bremswegs von der Geschwindigkeit auf.

Ergänzend ließen VR-Brillen verschiedene Gefahrensituationen, beispielsweise den toten Winkel aus der Sicht eines LKW-Führerhauses, nachvollziehen. Darüber hinaus vermittelten sogenannte Rausch-Brillen mit der optischen Simulation verschiedener Promillegrade eindrucksvoll, wie der Konsum von Alkohol die Raumwahrnehmung und Koordinationsfähigkeit beeinträchtigt und dadurch die Verkehrstüchtigkeit erheblich einschränkt. 

Das Feedback der Schülerinnen und Schüler fiel durchweg positiv aus. Sie hoben nicht nur den Erkenntnisgewinn hinsichtlich der rechtlichen Rahmenbedingungen hervor, sondern beschrieben die Simulationen auch als eindringlich und realitätsnah. Deren beklemmende Wirkung habe das Bewusstsein für die Risiken im Straßenverkehr geschärft und zu einer stärkeren Sensibilisierung für das eigene Verhalten im Straßenverkehr beigetragen.

Herzlichen Dank an die Kooperationspartner TÜV Thüringen, die Firma Trafcon, die Polizei Erlangen Land und Erlangen Stadt sowie die Verkehrswacht Herzogenaurach für den Vortrag, die Bereitstellung der Simulatoren, Brillen und Testgeräte sowie die Betreuung der Stationen!