Auf den Spuren der Römer – die Lateinklassen der 9. Jahrgangsstufe in Trier

Drei ereignisreiche Tage im Februar verbrachten die Lateinschülerinnen und -schüler der neunten Jahrgangsstufe zusammen mit ihren Lehrkräften Frau Franz-Berlin, Frau Spörl, Herrn Hörauf und Herrn Schemm in Trier. 

Was im Unterricht oft nur in Texten und Bildern begegnet, wurde hier greifbar und zu einer echten Reise in die Antike.

Zum Auftakt erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Stadt und deren bedeutenden Sehenswürdigkeiten bei einer abwechslungsreichen Rallye mit „Ro-Man, the Roman“. Dabei durfte natürlich auch der imposante Dom nicht fehlen, der die Schülerinnen und Schüler ebenso beeindruckte wie die vielen römischen Bauwerke.

Ein besonderes Erlebnis war die Stadtführung mit Messalina, einer Dienerin der Mutter Kaiser Konstantins. In historischem Gewand nahm sie die Gruppe mit in die Zeit der Römer und erzählte anschaulich von ihrem Alltag und Leben im antiken Trier. Messalina führte die Gruppe u.a. zur Konstantin-Basilika, der Audienzhalle römischer Kaiser, und zu den Kaiserthermen, deren Ausmaße und Katakomben beeindruckten.

Im Rheinischen Landesmuseum erhielten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in die Zeit vor und während der römischen Herrschaft. Der Schwerpunkt lag dabei auf den Treverern, einem keltisch-germanischen Stamm, der schon lange vor den Römern in dieser Region lebte und im Gallischen Krieg von Cäsar unterworfen wurde.

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des Amphitheaters. Beim Rundgang durch die antike Arena wurde die gute Akustik des Ortes getestet. 

Und immer wieder gab es die Porta Nigra zu sehen, das Wahrzeichen Triers und eines der besterhaltenen römischen Stadttore nördlich der Alpen.

Die römischen Denkmäler wurden übrigens 1986 zusammen mit dem Dom und der Liebfrauenkirche in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen, und das 40-jährige Jubiläum wird in diesem Jahr gebührend gefeiert. 

Die Tage in Trier waren geprägt von zahlreichen Eindrücken und spannenden Geschichten. Die Schülerinnen und Schüler haben viel gesehen, viel erlebt und das kulturelle Erbe der Römer entdeckt. So wurde Geschichte wahrhaft lebendig!

Isa Franz-Berlin