Jeder kennt die Geschichte von der sagenhaften Gründung Roms. Im Jahr 753 v. Chr. soll es so weit gewesen sein – und Romulus soll es getan haben. Dabei hat er seinen Bruder Remus getötet – so heißt es zumindest.
Ob Remus aber in einer Auseinandersetzung unter den Männern gestorben ist, weil jeder der beiden Brüder Anführer werden wollte und Argumente für sich hatte? Ob er von seinem Bruder gezielt getötet wurde, weil er ihn ausgelacht hat? Darüber streiten sich die Geister. Sogar die römischen Autoren waren sich da unsicher (es ist natürlich auch nur eine Geschichte).
Wir, die Profilklasse 6D, haben das Zeugnis des Geschichtsschreiber Titus Livius gelesen und mit den Texten unseres Lateinbuchs verglichen. Jeder von uns konnte dann für sich selbst entscheiden, woran er oder sie glaubt.
Anschließend haben wir die Geschichte von Romulus und Remus in eigenen Bildern verarbeitet. Genau diese Einblicke in die Antike und ihre Geschichten und die Möglichkeit, darüber zu sprechen und sie in unterschiedlichen Formen zu rezipieren, macht uns so viel Spaß.
StR Moritz Lochner


